Salzreduktion schützt das Herz


Risiko für Herzschwäche sinkt
Salzreduktion schützt das Herz

Wer viel Kochsalz zu sich nimmt, erhöht sein Risiko, eine Herzschwäche zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Bevölkerungsstudie, die eine Kölner Forschergruppe auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentierte.

Wenig Natrium gut Gefäße und Kreislauf

Seit längerem ist bekannt, dass ein hoher Konsum von Kochsalz den Blutdruck steigen lässt. Mediziner schreiben diese Wirkung dem Natrium zu, einem chemischen Bestandteil des Salzes. Jetzt untersuchten deutsche Forscher erstmals, ob sich eine niedrige Natriumaufnahme auch auf das Risiko auswirkt, eine Herzschwäche zu entwickeln.

Die Kölner Wissenschaftler analysierten die Daten von fast 20.000 Frauen und Männern zwischen 39 und 79 Jahren, die an der Gesellschafts-basierten EPIC-Studie in Norfolk (Ostengland) teilnahmen. Als Messgröße für die Salzaufnahme galt die Natriumausscheidung im Harn der Studienteilnehmer. Die Auswertung ergab, dass jene 20 Prozent der Studienteilnehmer, die den höchsten Kochsalzkonsum aufwiesen, um rund ein Drittel häufiger an Herzschwäche erkrankten als die 20 Prozent der Personen mit dem niedrigsten Kochsalzkonsum. Dieser Effekt blieb auch bestehen, wenn man andere Risikofaktoren berücksichtigte, wie Alter, Geschlecht, BMI, Diabetes, Cholesterinwert, soziale Schicht, Ausbildungsstand, Rauchen, Grad der körperlichen Aktivität oder Alkoholkonsum.

Niedriger Blutdruck schont das Herz

„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Reduktion der Natrium-Aufnahme von einem hohen auf ein moderates Niveau das Risiko, im späteren Leben eine Herzinsuffizienz zu entwickeln, vermindern könnte“, fasste Studienautor Priv.-Doz. Dr. Roman Pfister vom Herzzentrum der Universitätsklinik Köln zusammen. „Weitere Detailauswertungen haben gezeigt, dass niedrigerer Salzkonsum das Herzinsuffizienz-Risiko vermutlich auf Basis der blutdrucksenkenden Effekte senkt“. Weitere Studien seien nötig, um die optimalen Werte für die Natriumaufnahme zu bestimmen.

News

Stillen reduziert Blutkrebs-Risiko
Kind wird an der Mutterbrust gestillt.

Baby an die Brust!

Krebs ist bei Kindern zum Glück selten. Wenn sie aber daran erkranken, entwickeln sie häufig eine Leukämie. Diesem Blutkrebs kann offenbar mit Stillen vorgebeugt werden.   mehr

Was man zu B12-Mangel wissen sollte
Frau mit Konzentrationsproblemen hinter ihrem Computer. Dem kann auch ein Vitaminmangel zugrunde liegen.

Mehr als schlapp und müde

Ein Vitamin-B12-Mangel betrifft nur Menschen, die sich vegan ernähren? Und mit einem Präparat aus dem Supermarkt ist schnell wieder alles in Ordnung? Hier sind Fakten, die Schluss mit Mythen um den Vitamin B12-Mangel machen.   mehr

Sport gegen Depression?
Sport gegen Depression?

Bewegung scheint zu helfen

Viele kennen es aus dem Alltag: Nach dem Sport kommt man auf bessere Gedanken. Doch funktioniert das auch bei Depressionen?   mehr

Gichttherapie schützt das Herz
Gichttherapie schützt das Herz

Runter mit der Harnsäure!

Wer seine Gicht-Medikamente regelmäßig einnimmt, profitiert doppelt. Denn niedrige Harnsäurewerte schützen nicht nur vor einem schmerzhaften Gichtanfall. Auch die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt dadurch.   mehr

Hormon und Kuscheln heilt Wunden
Hormon und Kuscheln heilt Wunden

Liebe ist die beste Medizin

Bisher werden Verletzungen mit Verbänden oder Wundspray behandelt. Steht demnächst vielleicht auch Oxytocin plus Kuscheln auf dem Rezept? Die Kombination soll Wunden schneller heilen lassen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com