Plötzlicher Kindstod


Gemeinsames Schlafen erhöht Risiko
Plötzlicher Kindstod

Das Neugeborene hört im Schlaf auf zu atmen – der Albtraum aller Eltern. Über 200 Kinder sterben jedes Jahr in Deutschland am plötzlichen Kindstod. Die Ursachen geben noch immer Rätsel auf. Forscher aus England haben in einer länderübergreifenden Studie herausgefunden, dass das gemeinsame Schlafen im Elternbett das Risiko um das Fünffache erhöht.

Risikofaktoren meiden

Schon länger vermutet man, dass unter anderem der Konsum von Alkohol und Zigaretten das Risiko für den plötzlichen Kindstod erhöht. Doch laut dem Experten Ekkehart Paditz, Leiter des Zentrums für Angewandte Prävention, sind dies lediglich Begleitfaktoren. Die eigentliche Gefahr sieht er im sogenannten ‚Bed sharing‘. Während Körperkontakt im Wachzustand sehr wichtig für das Kind ist, kann das gemeinsame Schlafen im Elternbett gefährlich werden. „Das Überrollen des Kindes durch einen Elternteil tritt vermehrt unter Alkoholeinfluss auf. Doch andere Gefahren, wie die Überwärmung des Babys durch den engen Körperkontakt oder das Einatmen der ausgeatmeten Luft bleiben in jedem Fall bestehen“, erklärt Paditz.

Sterberate senken durch Umdenken

Die Ergebnisse aus London bestätigen diese Annahme. Die Forscher haben dafür Aufzeichnungen von fast 1.500 Fällen von plötzlichem Kindstod überprüft und mit circa 5.000 Kontrollfällen aus 19 internationalen Erhebungen verglichen. Die Untersuchung zeigte, dass Kinder, die in den ersten drei Lebensmonaten im Bett der Eltern schlafen, ein deutlich höheres Risiko haben am Krippentod zu sterben. Laut Schätzungen der Wissenschaftler ließen sich rund 81 Prozent der Kindstode in den ersten drei Monaten vermeiden, wenn das Neugeborene nicht im gemeinsamen Bett schlafen würde.

News

Was kann der Reishi-Pilz?
Was kann der Reishi-Pilz?

Vom Baum in die Kapsel

Immer wieder geistern neue Ernährungstrends durch das Internet. Momentan ist der Reishi-Pilz in aller Munde. Als Pulver oder Extrakt soll er z. B. den Blutzucker bei Diabetes senken und Krebs bekämpfen. Stimmt das?   mehr

Stillen reduziert Blutkrebs-Risiko
Kind wird an der Mutterbrust gestillt.

Baby an die Brust!

Krebs ist bei Kindern zum Glück selten. Wenn sie aber daran erkranken, entwickeln sie häufig eine Leukämie. Diesem Blutkrebs kann offenbar mit Stillen vorgebeugt werden.   mehr

Was man zu B12-Mangel wissen sollte
Frau mit Konzentrationsproblemen hinter ihrem Computer. Dem kann auch ein Vitaminmangel zugrunde liegen.

Mehr als schlapp und müde

Ein Vitamin-B12-Mangel betrifft nur Menschen, die sich vegan ernähren? Und mit einem Präparat aus dem Supermarkt ist schnell wieder alles in Ordnung? Hier sind Fakten, die Schluss mit Mythen um den Vitamin B12-Mangel machen.   mehr

Sport gegen Depression?
Sport gegen Depression?

Bewegung scheint zu helfen

Viele kennen es aus dem Alltag: Nach dem Sport kommt man auf bessere Gedanken. Doch funktioniert das auch bei Depressionen?   mehr

Gichttherapie schützt das Herz
Gichttherapie schützt das Herz

Runter mit der Harnsäure!

Wer seine Gicht-Medikamente regelmäßig einnimmt, profitiert doppelt. Denn niedrige Harnsäurewerte schützen nicht nur vor einem schmerzhaften Gichtanfall. Auch die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt dadurch.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com