Neues Notdienstgesetz


Was ändert sich für Patienten?
Neues Notdienstgesetz

Letzte Woche hat das Bundeskabinett den Entwurf zur Förderung der Sicherstellung des Apothekennotdienstes beschlossen. Vor allem Landapotheken profitieren vom pauschalen Zuschuss. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) appelliert an Bundestag und Bundesrat das Gesetz zügig umzusetzen.

Notdienst stärker honoriert

„Wir begrüßen diesen Kabinettsbeschluss“, fasst Friedemann Schmidt die Stimmung bei der ABDA zusammen. Der Präsident der ABDA erklärt: „Das neue Gesetz ist besonders für die Apotheken auf dem Land mit vielen Nacht- und Notdiensten eine gute Nachricht.“

Denn in dünn besiedelten Gebieten nehmen weniger Menschen den Notdienst in Anspruch. Gleichzeitig gibt es weniger Apotheken, das heißt die einzelne Apotheke ist öfter beim Sicherstellen des Notdienstes an der Reihe. Und das ist mit Kosten verbunden. Um die Wirtschaftlichkeit zu wahren, erhalten Apotheken nach dem neuen Apothekennotdienstsicherungsgesetz (ANSG) für ihren Notdienst einen pauschalen Zuschuss als Ausgleich für die zusätzlichen Dienste.

Notdienst bleibt erhalten

Um die Pauschale zu finanzieren, steigt der Zuschlag für rezeptpflichtige Medikamente um 16 Cent pro Packung. Dieser Betrag fließt in einen Fonds, der für die Förderung des Notdienstes vorgesehen ist. So profitieren Patienten weiterhin von einer Arzneimittelversorgung rund um die Uhr. „Die Vorbereitungen für den Fonds sind bereits in vollem Gange. Wir werden das ANSG zügig, transparent und so unbürokratisch wie möglich umsetzen.“

Gleich bleibt dagegen die Notdienstgebühr. Wie bislang werden die 2,50 € erhoben, wenn ein Patient den Nacht- oder Notdienst in Anspruch nimmt. Ein Arzt kann den Patienten von der Notdienstgebühr entbinden. Dazu kreuzt der Mediziner auf dem Rezeptformular das noctu-Feld an. Welche Apotheke Notdienst hat, erfahren Sie durch die Notdienstsuche auf apotheken.de.

News

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alte Menschen oft falsch therapiert
Alte Menschen oft falsch therapiert

Zu wenig oder zu viele Medikamente

Eine aktuelle Gesundheitsstudie zeichnet ein alarmierendes Bild: Viele ältere Menschen in Deutschland erhalten Medikamente, die ihnen eher schaden als nutzen könnten – gleichzeitig bleibt eine notwendige Behandlung bei schweren Erkrankungen oft aus.   mehr

Übungen gegen chronische Schmerzen
Übungen gegen chronische Schmerzen

Achtsamkeit und Atmen

Viele Betroffene wissen: Chronische Schmerzen lassen sich selbst mit Medikamenten nicht immer vollständig kontrollieren. In solchen Situationen können Atemtechniken, Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen helfen, besser mit den Beschwerden umzugehen.   mehr

Wie Medikamente den Geschmack verändern
Wie Medikamente den Geschmack verändern

Von bitter bis metallisch

Ein funktionierender Geschmacksinn ist für viele Menschen ein entscheidendes Stück Lebensqualität. Schließlich ist Essen und Trinken nicht nur überlebensnotwendig, sondern auch eine Genussfrage. Was aber tun, wenn Medikamente das Geschmacksempfinden stören?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com