VdK: Pflegeversicherung nachbessern


Menschen mit Demenz benachteiligt
VdK: Pflegeversicherung nachbessern

Menschen mit geistigen Einschränkungen und ihre pflegenden Angehörigen werden nach Meinung der VdK in der Pflegeversicherung benachteiligt. Der Sozialverband fordert deshalb rasche Nachbesserungen.

Demenz – Pflege hauptsächlich häuslich

1,4 Millionen Menschen mit Demenz leben in Deutschland. 70 Prozent von ihnen werden häuslich versorgt. Damit dies weiterhin möglich ist, müssen pflegende Angehörige mehr Unterstützung bekommen, fordert der VdK.

„Immer noch werden dementiell Erkrankte vom System der Pflegeversicherung strukturell benachteiligt. Daran hat auch das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene Pflegeneuausrichtungsgesetz nichts Wesentliches geändert. Verbesserungen für Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen greifen allenfalls punktuell“, meint Ulrike Maschner, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

Pflege rechtlich wie Kindererziehung?

Ein Kernpunkt der VdK-Forderungen: die Anpassung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs an Menschen mit geistigen Einschränkungen. Mit der derzeitigen Pflegestufeneinteilung würden Menschen mit geistigen Einschränkungen völlig unzureichend versorgt, kritisiert der Sozialverband. Auch die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss rechtlich besser organisiert werden. Denkbar sind zum Beispiel Modelle, wie sie derzeit für die Zeiten der Kindererziehung bestehen, schlägt der VdK vor. Entsprechend müssten die rentenrechtlichen Ansprüche vergleichbar zu Zeiten der Kindererziehung für pflegende Angehörige angehoben werden. „Sonst können wir nicht mehr lange auf die Angehörigen als größten Pflegedienst der Nation zählen“, gibt Maschner zu bedenken.

News

Medikament verzögert Typ-1-Diabetes
Medikament verzögert Typ-1-Diabetes

Vor allem Kinder profitieren

Ein Typ-1-Diabetes muss immer mit Insulin behandelt werden. Es sei denn, man erkennt ihn schon im Frühstadium: Dann kann man mit einem neuen Antikörper die Entwicklung der Erkrankung um etwa 2 Jahre aufhalten – und damit auch erst einmal das Insulinspritzen.   mehr

Was kann der Reishi-Pilz?
Was kann der Reishi-Pilz?

Vom Baum in die Kapsel

Immer wieder geistern neue Ernährungstrends durch das Internet. Momentan ist der Reishi-Pilz in aller Munde. Als Pulver oder Extrakt soll er z. B. den Blutzucker bei Diabetes senken und Krebs bekämpfen. Stimmt das?   mehr

Stillen reduziert Blutkrebs-Risiko
Kind wird an der Mutterbrust gestillt.

Baby an die Brust!

Krebs ist bei Kindern zum Glück selten. Wenn sie aber daran erkranken, entwickeln sie häufig eine Leukämie. Diesem Blutkrebs kann offenbar mit Stillen vorgebeugt werden.   mehr

Was man zu B12-Mangel wissen sollte
Frau mit Konzentrationsproblemen hinter ihrem Computer. Dem kann auch ein Vitaminmangel zugrunde liegen.

Mehr als schlapp und müde

Ein Vitamin-B12-Mangel betrifft nur Menschen, die sich vegan ernähren? Und mit einem Präparat aus dem Supermarkt ist schnell wieder alles in Ordnung? Hier sind Fakten, die Schluss mit Mythen um den Vitamin B12-Mangel machen.   mehr

Sport gegen Depression?
Sport gegen Depression?

Bewegung scheint zu helfen

Viele kennen es aus dem Alltag: Nach dem Sport kommt man auf bessere Gedanken. Doch funktioniert das auch bei Depressionen?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com