Diät: Fettarm hilft nur kurzfristig


Kost ohne Kohlenhydrate effektiver
Diät: Fettarm hilft nur kurzfristig

Schaltet der Körper auf Sparflamme, bleiben Abnehmwillige auf ihren Kilos sitzen. US-amerikanische Forscher fanden nun heraus, dass eine fettarme Diät den Kalorienverbrauch am stärksten drosselt und dadurch langfristig am schlechtesten wirkt. Besser: Auf Kohlenhydrate verzichten.

Unerwünschte Anpassung

Kalorien liefern unserem Körper Energie. Neben wir weniger Kalorien zu uns, schaltet der Körper einen Gang zurück. Er passt sich der geringeren Energiezufuhr an, indem er weniger Energie verbraucht. Doch dieser geschickte Schachzug kann bei Diäten hinderlich sein. Passt sich der Körper nämlich mit der Zeit an die geringe Nahrungsaufnahme an, purzeln die Kilos nur müßig. Die Folge: Die ersten Tage oder Wochen während der Diät nimmt man stetig ab, doch früher oder später geht nichts mehr runter.  

Art der Diät entscheidend

Forscher des Boston Children’s Hospital fanden nun heraus, dass der Körper bei einigen Diäten stärker auf Sparflamme schaltet als bei anderen. Sie verglichen drei Diäten: 1. Eine fettarme, ballaststoffreiche Kost. 2. Eine Ernährung mit viel Fett und Eiweiß, aber wenigen Kohlenhydraten. 3. Eine Diät, bei der die Studienteilnehmer nur schnell verdauliche Kohlenhydrate mieden, die zum Beispiel in Toastbrot, weißem Reis oder Traubenzucker enthalten sind.

Alle drei Diäten lieferten die gleiche Menge an täglichen Kalorien. 21 junge Männer mit Übergewicht machten jede dieser Diäten für jeweils vier Wochen. Vor Beginn der Diäten maßen die Forscher bei jedem Teilnehmen den Energieumsatz des Körpers. Die Wissenschaftler wiederholten diese Messung am Ende jeder Diät.

Wenig Kohlenhydrate, viel Bewegung

Das Ergebnis: Die fettarme, ballaststoffreiche Kost senkte den Energieumsatz um 423 Kalorien pro Tag, die Diät mit viel Fett und Eiweiß, aber wenigen Kohlenhydraten um 297 Kalorien und die Ernährung ohne schnell verdauliche Kohlenhydrate um 97 Kalorien. Für eine langfristige Gewichtsabnahme eignet sich eine fettarme Diät somit am wenigsten, eine kohlenhydratarme Ernährung dagegen besser.

Die Forscher betonen jedoch: Um das Gewicht langfristig zu reduzieren, müsse man jede Diät durch Umstellungen in der Lebensweise unterstützen. Wichtig sind ausreichend Bewegung und geregelte Mahlzeiten.

News

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Unterleibsschmerzen bei Frauen
Unterleibsschmerzen bei Frauen

Viele Ursachen behandelbar

Viele Frauen leiden regelmäßig an Schmerzen im Unterleib – zum Beispiel in Zusammenhang mit der Menstruation. Viele Frauen akzeptieren die Beschwerden, weil sie glauben, dass sich dagegen nichts tun lässt. Doch viele Ursachen sind gut behandelbar.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com