Diabetes und schwaches Herz


Zucker-Risiko: Unerkannte Herzschwäche
Diabetes und schwaches Herz

Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes haben eine Herzschwäche, von der sie nicht wissen. Diabetiker sollten deshalb auf erste Anzeichen für eine Herzschwäche achten. Darauf weisen niederländische Forscher hin.

Zucker belastet das Herz

Diabetes und Herzschwäche liegen eng zusammen. Denn viele Diabetiker leiden an Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen, die das Herz belasten. Ihr Risiko eine Herzschwäche zu entwickeln, ist deshalb erhöht.

Forscher der Universität Utrecht untersuchten die Herzleistung von 605 Menschen über 60 Jahren mit Typ-2-Diabetes. 185 der Studienteilnehmer litten unter einer Herzschwäche, die meisten ohne es zu wissen. Eine unerkannte Herzschwäche lag bei jedem vierten Studienteilnehmer (27,7 Prozent) vor.

Das Risiko für eine Herzschwäche nahm mit dem Alter deutlich zu. So hatten 47,9 Prozent der über 80-Jährigen ein schwaches Herz.

Besser frühzeitig zum Arzt

Die Forscher raten Diabetikern dazu, auf Symptome einer Herzschwäche genau zu achten und vorhandene Beschwerden ernst zu nehmen. Denn die hohe Anzahl an unbekannten Herzproblemen geht ihrer Meinung nach auch darauf zurück, dass viele Patienten ihre Symptome herunterspielen und keinen Arzt aufsuchen.

Typische Beschwerden sind Kurzatmigkeit, Schwächegefühle oder Anfälle von Atemnot bei geringer Belastung. Wer beim Spaziergehen schnell aus der Puste kommt, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Mittels EKG oder Ultraschall kann ein Kardiologe das Herz überprüfen.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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