Energy-Drinks: Säurebad fürs Gebiss


Zahnschmelzabbau schon nach 5 Tagen
Energy-Drinks: Säurebad fürs Gebiss

Sport- und Energy-Drinks boomen – sollen sie doch dem Körper Energie liefern und ihn leistungsstärker machen. Doch ihr hoher Säurewert greift die Zähne an, wie US-amerikanische Forscher berichten.

Zahnschmelz geht baden

Energy- und Sportgetränke versprechen den Körper leistungsstärker machen. Dazu enthalten Energy-Drinks Inhaltsstoffe wie Koffein, Zucker und zugesetzte Vitamine. In Sportgetränken stecken meist mehr isotonische Inhaltsstoffe wie Kohlenhydrate und Mineralien, dafür kein Koffein.

Forscher der Southern Illinois Universität untersuchten dreizehn Sportgetränke und neun Energy-Drinks auf ihre Zusammensetzung und Wirkung auf die Zähne. Sie ermittelten den Säuregehalt der Getränke und prüften wie der menschliche Zahnschmelz auf die Getränke reagiert. Dazu badeten die Forscher Proben von Zahnschmelz viermal täglich je 15 Minuten in den Getränken. Zwischen den Tauchphasen lagerten sie den Zahnschmelz in einer künstlichen Speichellösung.

Art der Säure entscheidend

Schon nach fünf Tagen baute sich der Zahnschmelz ab. Energy-Drinks lösten im Schnitt doppelt so viele Schäden am Zahnschmelz aus wie Sport-Drinks. Dabei kam es nicht alleine auf den Säuregehalt der Getränke an, auch die Art der Säure war entscheidend. Mit Phosphorsäure, die etwa in Cola enthalten ist, kann der Zahnschmelz vergleichsweise gut umgehen. In Sport- und Energy-Drinks seien dagegen oftmals Säurearten enthalten, die den Zahnschmelz stärker abbauen. Ist der Zahnschmelz erst einmal geschädigt, erhöht sich auch das Risiko für Karies.

Da der Zehnschmelz mehrere Tage benötigt, um sich von Säureattacken zu erholen, sollte man säurehaltige Getränke nicht täglich zu sich nehmen. Neben Energy- und Sport-Drinks zählen zu den säurehaltigen Getränken unter anderem Mineralwasser mit Zitronengeschmack, Hagebuttentee, Grapefruitsaft und Orangensaft ohne zugesetztes Kalzium.

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