Saure Früchte gegen Schlaganfall


Zitrusfrüchte senken Risiko
Saure Früchte gegen Schlaganfall

Orangen und Grapefruits sind nicht nur reich an Vitamin C. Sie enthalten zusätzlich einen Wirkstoff, der das Schlaganfall-Risiko senkt. Die so genannten Flavonone schützen die Blutgefäße und wirken entzündungshemmend. Das ergab eine Studie der Norwich Medical School.

Mit Grapefruit vorbeugen

Zu einem Schlaganfall kommt es, wenn ein Blutpfropf in den Gefäßen des Gehirns stecken bleibt. Die Folge: Das Gewebe hinter dem verstopften Gefäß bekommt kein Blut und somit keinen Sauerstoff. Es stirbt ab. Die in Zitrusfrüchten enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die Flavanone, beugen dem offenbar vor.

Britische Forscher hatten 70.000 Frauen über 14 Jahre hinweg regelmäßig zu ihrem Obst- und Gemüsekonsum befragt. Das Ergebnis: Frauen, die viel Orangen und Grapefruits aßen, hatten ein um 19 Prozent niedrigeres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden als Frauen, die nur wenig von den sauren Früchten zu sich nahmen.

Frucht statt Fruchtsaft

Ob die sauren Früchte wirklich das Schlaganfall-Risiko mindern, ist noch unklar. „Weitere Studien sind nötig, um den Zusammenhang zwischen Flavanonen und dem Schlaganfall-Risiko zu erhärten“, erklärt Studienleiter Aedin Cassidy.

Wer seinen Zitrusfrüchte-Verbrauch erhöhen möchte, sollte aber nicht unbedingt zu Säften greifen. Diese enthalten zu viel Zucker. Besser ist es, frische Orangen und Grapefruits zu sich zu nehmen. Übrigens: Flavanone stecken auch in dunkler Schokolade.

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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