Eisige Kälte verursacht Atemnot


Asthmatiker und Allergiker gefährdet
Eisige Kälte verursacht Atemnot

Die eisige Winterluft hat uns fest im Griff. Tagestemperaturen unter null Grad führen für viele Menschen zu gesundheitlichen Problemen. Besonders gefährdet sind Asthmatiker und Allergiker. Wie sie sich schützen, wissen Experten vom Deutschen Allergie- und Asthmabund.

Allergisch auf Kälte?

Ursache für juckende rote Haut kann gerade bei eisigen Temperaturen eine Kälte-Urtikaria sein. Die Urtikaria, auch Nesselsucht genannt, ist eine häufige Hauterkrankung. Etwa 25% der Bevölkerung hat schon einmal eine Urtikaria durchlebt. Bei akuten Beschwerden helfen nur Antihistaminika oder Kortisontabletten.

Auch Kälte ist oft ein Auslöser einer Urtikaria. Die „Kälte-Allergiker“ leiden dann unter Juckreiz, Quaddeln, Schwellungen oder starken Rötungen der Haut. In sehr seltenen Fällen schwellen die Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich an, was zu Atemnot und Ersticken führt. Tritt die Kälte-Urtikaria häufiger auf, ist eine so genannte Toleranzinduktion manchmal hilfreich. Der Körper wird dabei immer wieder mit dem Allergie-Auslöser konfrontiert. So lernt er den Auslöser – in diesem Fall die Kälte –  zu tolerieren.

Kalte Luft reizt Atemwege

Aber die Kälte strapaziert nicht nur die Haut, sondern auch die Atemwege: Kälte löst bei Menschen mit Asthma oder chronischer Bronchitis oft Atemnot aus. Die kalte Luft reizt die Bronchien und verengt die Atemwege. Probleme beim Ein- und Ausatmen, pfeifende Atmung und akute Atemnot bis hin zum Asthmaanfall können die Folgen sein. Hier hilft nur warme Kleidung mit einem „Mundschutz“, zum Beispiel ein dicker Wollschal. Viel trinken ist auch wichtig, es befeuchtet die Schleimhäute. Beim Sport im Freien sollten sich Asthmatiker eher zurückhalten.

Pollenallergiker im Vorteil

Im Januar waren wegen dem milden Wetter bereits Pollen in der Luft nachweisbar und viele Pollenallergiker klagten über laufende Nasen und rote Augen. Nun ist der Pollenflug durch die extreme Kälte nahezu „eingefroren“. Momentan ist daher die Belastung durch Erlen- und Haselpollen sehr gering. Und die Befürchtungen für extreme Pollenkonzentrationen bereits im Februar sind ausgesetzt, da die Entwicklung der Pflanzen durch die Kälte in Stocken geraten ist.

News

Peptide zum Selbstspritzen
Peptide zum Selbstspritzen

Gefährlicher Trend

Peptide sind in den sozialen Medien der letzte Schrei. Sie werden mit Insulinspritzen unter die Haut injiziert und sollen wahre Wunder vollbringen. Die angepriesenen Wirkungen reichen vom Muskelaufbau bis zur mentalen Leistungssteigerung. Ein riskanter Trend.   mehr

Lungenkrebsscreening für Rauchende
Lungenkrebsscreening für Rauchende

Soll im April losgehen

Je eher man eine Krebserkrankung erkennt, desto besser kann man sie behandeln. Das gilt auch für den Lungenkrebs. Bisher gab es in Deutschland kein Lungenkrebs-Screening auf Kassenleistung. Das wird ab April 2026 endlich anders – zumindest für bestimmte Risikogruppen.   mehr

Schwangere sollten Jod einnehmen
Schwangere Frau bei der TAbeltteneinnahme. Jod ist einer der Mineralstoffe, die in der Schwangerschaft unbedingt ausreichend zu Verfügung stehen sollten.

Schon vor der Empfängnis starten

Schwangere brauchen vermehrt Jod – und das am besten schon vor der Empfängnis. Jodreiche Ernährung reicht für die Versorgung meist nicht aus. Expert*innen empfehlen deshalb, das Spurenelement in Form von Tabletten einzunehmen.   mehr

Zu müde für Sport?
Zu müde für Sport?

Aktiver mit Kaffee und Tee

Eine Tasse Tee oder Kaffee pro Tag verhilft Frauen zu einem aktiveren Lebensstil mit mehr sportlicher Bewegung. Australische Forscher führen dies auf den anregenden Effekt des Koffeins zurück.   mehr

Haferkur gegen hohes Cholesterin
Haferkur gegen hohes Cholesterin

Messbarer Effekt

Haferkuren wurden schon in früheren Zeiten bei Diabetes empfohlen. Nun hat eine Studie untersucht, ob eine 2-tägige Haferdiät auch den Cholesterinspiegel senken kann.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com