Virenschutz aus der Apotheke


Desinfektionsmittel richtig einsetzen
Virenschutz aus der Apotheke

Mit den ersten Herbsttagen beginnt auch die Erkältungszeit. Die meisten Erkältungen werden von Viren ausgelöst. Doch gegen eine Infektion gibt es wirksame Mittel.

Erkältungs- und Grippeviren werden durch Schmier- und Tröpfcheninfektion übertragen. Darum ist es nützlich, sich von niesenden und hustenden Menschen möglichst fern zu halten. Direkter Hautkontakt und das Berühren infektiöser Gegenstände und Flächen sind ebenfalls zu vermeiden. Das lässt sich in der Praxis nicht immer realisieren. Manchmal kann es daher sinnvoll sein, durch geeignete Hilfsmittel die Viren-Belastung für den Körper zu reduzieren.

Desinfektionsmittel für die Hände
Das Waschen mit Wasser und Seife tötet zwar keine Viren ab, entfernt sie aber und ist das einfachste Mittel zum Schutz vor vielen ansteckenden Krankheiten. Gegen Viren gibt es in der Apotheke auch chemische Hände-Desinfektionsmittel. Im Kampf gegen behüllte Viren wie Grippeviren oder Herpes-Viren müssen allerdings andere Mittel zum Einsatz kommen, als gegen unbehüllte Viren wie etwa Noro- oder Rhinoviren. Die Wirkung hängt dann vor allem von der korrekten Anwendung ab:

  • Sichtbare Verschmutzung vor der Anwendung entfernen.
  • Schmuck, Armbanduhren, Nagellack und künstliche Fingernägel ablegen, da sie die Wirksamkeit beeinträchtigen können.
  • Ausreichende Menge des Desinfektionsmittels auftragen.
  • Nicht auf nasse Hände auftragen.
  • Mindesteinwirkzeit beachten.

Desinfektionsmittel sind oft mit Pflegemitteln kombiniert und wirken dann nicht nur gegen Bakterien, Viren und Pilze, sondern geben der Haut auch Feuchtigkeit. Zusätze aus Salbei, Kamille und Arnika wirken entzündungshemmend.

Keine Panik

Flächendesinfektion ist nur im Ausnahmefall nötig. Die Angst vor ansteckenden Krankheiten wird häufig übertrieben. Handschuhe und Mundschutz sind eher für den Risikopersonenkreis gedacht, etwa für medizinisches Personal. Solche Mittel einzusetzen, ist erst im konkreten Krankheitsfall zu empfehlen, oder wenn tatsächlich eine gefährliche Pandemie ausbricht.

Immunsystem stärken

Damit eindringende Viren keine Chance haben, ist es sinnvoll, das eigene Abwehrsystem auf Trab zu bringen. Gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft sind dazu am besten geeignet. Nicht alle Viren kommen per Tröpfchen durch die Luft. HIV und Hepatitis-B-Viren werden beispielsweise über das Blut und Geschlechtsverkehr übertragen. Kondome sind daher ein weiteres wichtiges Viren-Schutzmittel aus der Apotheke.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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