„Wechseljahre“ beim Mann


Braucht es Testosteron-Präparate?
„Wechseljahre“ beim Mann

Für Frauen sind die Wechseljahre eine einschneidende Phase ihres Lebens. Gelegentlich hört man aber auch bei Männern von einem ähnlichen im Alter auftretenden Phänomen. Was ist dran an den „Wechseljahren des Mannes“?

Unbestritten ist: Der Testosteron-Spiegel nimmt bei Männern ab dem 40. Lebensjahr kontinuierlich ab. Diese hormonelle Umstellung läuft jedoch weit weniger dramatisch ab als bei Frauen. Dr. Utta Petzold von der Barmer Ersatzkasse erklärt: „Der Testosteron-Spiegel sinkt jährlich nur um etwa ein bis zwei Prozent. Das macht sich äußerlich nicht immer bemerkbar und ist keine vergleichbar intensive hormonelle Umstellung wie bei Frauen in der Menopause. Wechseljahre durchleben Männer in dem Sinne nicht.“

Veränderungen im Alter haben nicht immer hormonelle Ursachen

Zwar durchleben auch Männer im Alter häufig körperliche Veränderungen wie Hitzewallungen, abnehmende Muskelkraft und Knochendichte sowie ein Nachlassen der Potenz. Diese verlaufen jedoch schleichend und haben nicht zwangsläufig hormonelle Ursachen. So spielt unter anderem Stress eine weitere Rolle.

Testosteron-Behandlung ist Nebenwirkungen oft nicht wert

Ein Testosteron-Präparat verschreiben Ärzte nur im Falle eines besonders gravierenden Mangels – zu dem es etwa nach einer Hodenerkrankung oder einem Tumor in der Hirnanhangdrüse kommen kann. Ansonsten überwiegen die Nebenwirkungen für gewöhnlich den Nutzen einer Testosteron-Behandlung. Petzold rät, die Testosteron-Ausschüttung lieber auf natürliche Weise zu steigern: „Ein gesunder Lebensstil wirkt sich positiv auf die Testosteron-Produktion und die Lebensqualität aus. Da hilft es schon, sich bewusst zu ernähren und ausreichend körperlich aktiv zu sein, besonders Muskelaufbau durch Kraftsport ist empfehlenswert.“

Quelle: Barmer

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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