Diabetiker im Krankenhaus


So planen sie ihren Aufenthalt
Diabetiker im Krankenhaus

Wenn Diabetiker einen Aufenthalt im Krankenhaus planen, sollten sie ihre Entscheidung mit Sorgfalt treffen. Wichtig ist, dass ihnen im Haus ihrer Wahl diabetologisch geschultes Personal zur Seite steht. Nur so lassen sich Komplikationen ausschließen.

„Ein Krankenhausaufenthalt stellt immer eine Ausnahmesituation dar“, warnt die Diabetes- und Gesundheitswissenschaftlerin Doris Schöning. Beispielsweise steigt nach einer Operation die Wahrscheinlichkeit für Stoffwechselentgleisungen. Ursächlich dafür sind Nüchternphasen vor und eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen nach dem Eingriff. Des Weiteren treten bei Diabetikern vermehrt Wundheilungsstörungen auf.

Diabetiker haben spezielle Therapie-Bedürfnisse

Vor allem bei Eingriffen außerhalb des üblichen Fachbereiches ist Vorsicht geboten – zum Beispiel in der Chirurgie oder Augenheilkunde. Hier ist das Personal oft weniger auf die Therapie-Bedürfnisse der Diabetespatienten vorbereitet oder kann aus Zeitgründen nicht genügend auf sie eingehen. Doch nicht nur auf Station, auch im Operations-Saal benötigen Diabetiker eine besondere Betreuung. „Bei Eingriffen über mehrere Stunden muss ausgebildetes Personal den Blutzuckerspiegel streng überwachen“, berichtet Schöning.

Krankenhaus mit Diabetesteam bevorzugen

Schöning rät, das Krankenhaus gemeinsam mit dem Arzt oder Diabetologen zu wählen. Im Idealfall verfügt die Einrichtung über ein Diabetesteam. Es misst in regelmäßigen Abständen den Blutzuckerspiegel und achtet darauf, dass Therapie und Zuckermedikamente zusammenpassen. Schon beim Aufnahmegespräch sollte der Patient seine Erkrankung, die Zuckermedikamente und die regelmäßig erforderlichen Blutzuckerkontrollen ansprechen.  „Alle Informationen zur Diabetes-Erkrankung und Therapie, wie beispielsweise der Einsatz von blutzuckersenkenden Medikamenten, müssen in der Patientenakte dokumentiert werden“, betont Schöning. Nähere Informationen finden sich in der kostenlosen Broschüre „Mit Diabetes im Krankenhaus“ der Deutschen Diabetes-Hilfe.

Quelle: Deutsche Diabetes-Hilfe

News

Sonnenbrille schützt vor Augenschäden

Nahaufnahme einer Frau mit Sonnenbrille vor einem Sonnenuntergang.

Ab UV-Index von 3 aufsetzen

Ob am Strand, auf der Terrasse oder im Gebirge: Dass man in der Sonne die Haut vor UV-Strahlen schützen muss, ist inzwischen selbstverständlich. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen Schutz vor dem UV-Licht benötigen.   mehr

Gesund baden
Gesund baden

Tipps für Frauen und Mädchen

Sommerzeit ist Badezeit. Doch gerade nasse Badekleidung begünstigt Infektionen. Einige Regeln helfen Frauen, vorzubeugen.   mehr

Nicht jedes Medikament ist sicher
Nicht jedes Medikament ist sicher

Arzneimittelkauf im Urlaub

Medikamente im Urlaub spontan vor Ort kaufen? Das kann in manchen Ländern riskant sein. Gesundheitsexpert*innen warnen vor gefälschten oder minderwertigen Arzneimitteln und geben Tipps, wie sich Reisende vor gesundheitlichen Folgen schützen können.   mehr

Slushies können Kindern schaden
Slushies können Kindern schaden

Nicht zu viel davon genießen!

Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstseinsstörungen auslösen.   mehr

Bauchmigräne bei kleinen Kindern
Bauchmigräne bei kleinen Kindern

Bauchweh und Lichtscheu

Kinder leiden oft unter Bauchschmerzen. Tauchen sie immer wieder auf und werden dabei von Lichtscheu oder Kopfschmerzen begleitet, handelt es sich womöglich um eine Bauchmigräne.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com