Bessere Prognose bei COPD


Wie die Atmung kräftig bleibt
Bessere Prognose bei COPD

Die akute Atemnot bei COPD ist ähnlich gefährlich wie ein Herzinfarkt. Wie sich eine Verschlechterung der Atmung verhindern lässt, verrät der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK).

Mehr als die Hälfte der akuten Verschlechterungen (Exazerbationen) einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind infektionsbedingt. Häufig führen Exazerbationen zu starker Atemnot und einem fortschreitenden, unwiederbringlichen Rückgang der Lungenfunktion. „Eine Exazerbation ist ähnlich gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt und muss meistens im Krankenhaus behandelt werden“, betont Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien in Moers. „Jede Exazerbation verschlechtert den Gesundheitszustand der Patienten, erhöht die Sterblichkeit und wirkt sich negativ auf ihre Prognose aus.“

Entzündung spielt sich vor allem in den kleinen Atemwegen ab

Die Häufigkeit und Schwere solcher Exazerbationen lässt sich verringern, wenn Patienten die Entzündungsprozesse in ihren Atemwegen unter Kontrolle bekommen. Dazu sind neben bronchienerweiternden auch entzündungshemmende Medikamente nötig, insbesondere inhalierbares Kortison (ICS). Es ist wichtig, dass dieses bis in die kleinsten und äußersten Verästelungen der Bronchien vordringt. Denn dort spielt sich die Entzündung vor allem ab. Um dies zu gewährleisten, ist das inhalierbare Kortison extrafein formuliert – das bedeutet, es besteht aus extrafeinen Tröpfchen, die weit in die Atemwege gelangen. Darüber hinaus ist die richtige Inhaliertechnik für den Therapieerfolg entscheidend. Anwender sollten sich die richtige Inhaliertechnik vom Arzt oder Apotheker erläutern lassen.

Wer profitiert von inhalierbarem Kortison?

Von inhalierbarem Kortison profitieren vor allem Patienten vom Bronchitistyp, die mehr als zwei Exazerbationen pro Jahr erleiden und mehr als 200–300 Entzündungszellen (Eosinophilen) pro Milliliter Blut aufweisen. Sind die Atemwege dagegen stark mit infektiösen Keimen besiedelt oder führen Ängste oder körperliche Anstrengung zu einer Lungenüberblähung, eignet sich inhalierbares Kortison weniger. Der Facharzt berät Betroffene hinsichtlich einer passenden Therapie.

Quelle: www.lungenaerzte-im-netz.de

News

Kaiserschnitt: Narbe mit Folgen
Kaiserschnitt: Narbe mit Folgen

Wenn die Narbe Probleme macht

Kaiserschnitte sind in Deutschland häufig. 2024 war jede dritte Geburt eine Kaiserschnittentbindung. Neben medizinischen Gründen spielen dabei auch Ängste und Lifestyle-Faktoren eine Rolle. Dass die durch den Kaiserschnitt entstandene Narbe dabei kein rein kosmetisches Problem ist, übersehen dabei viele.   mehr

Vit-D-Tabletten komplett auflösen!
Vit-D-Tabletten komplett auflösen!

Aufpassen bei Säuglingen

Für die gesunde Entwicklung von Zähnen und Knochen bekommen Säuglinge täglich Vitamin D. Wird es als Tablette verabreicht, heißt es aufpassen: Denn wenn sich die Tablette nicht vollständig auflöst, kann das Kind daran ersticken.   mehr

Im Sommer droht Gewitterasthma
Im Sommer droht Gewitterasthma

Wenn Atemnot in der Luft liegt

Gewitter und eine hohe Pollenbelastung sind eine gefährliche Kombination für Menschen mit Asthma oder andere allergischen Erkrankungen. Denn während des Unwetters und kurz danach droht ihnen ein Gewitterasthma.   mehr

Sonnenschutz für die Lippen
Frau trägt im Auto kosmetischen Lippenstift auf. Vor Sonnenbrand bewahren nur spezielle Sonnenschutz-Produkte.

Sonnenbrand-Gefahr nicht ignorieren

Sonnencreme gehört im Sommer für die meisten zur Grundausstattung. Doch kaum jemand denkt daran, auch die Lippen vor UV-Strahlung zu schützen. Dabei ist die empfindliche Lippenhaut ganz besonders gefährdet.   mehr

Warzen bekämpfen – so geht’s
Warzen bekämpfen – so geht’s

Lästiges Hautproblem

Warzen sind ein häufiges Problem. Vor allem Kinder und Jugendliche bringen sie gerne aus Hallenbädern und Gemeinschaftsduschen mit. Wie wird man sie am besten wieder los?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com