Baby-Bad und Hautpflege


Baby-Akne mit Wasser behandeln
Baby-Bad und Hautpflege

Baby-Haut ist besonders empfindlich und neigt zu Irritationen. Eine altersentsprechende Hautpflege beugt diesen vor. Worauf Eltern achten sollten, um die Haut ihres Babys nicht zu reizen.

Das allererste Bad zu Hause sollte erst stattfinden, wenn der Nabel abgeheilt ist. So gelangen keine Keime in die Wunde. Anschließend kann der Säugling ein- bis dreimal pro Woche in die Kinderwanne. Bevor der Badespaß beginnt, gilt es, das Badezimmer vorzuwärmen, etwa mit einem Heizofen. Denn Babys kühlen schnell aus. Ihre Oberfläche ist im Vergleich zum Körpervolumen besonders groß. Ideal sind etwa 24 Grad Celsius Zimmertemperatur.

Warmes Wasser ohne Zusätze

Auch das Wasser sollte warm sein – jedoch nicht heiß, denn sonst drohen Verbrühungen. Optimal ist eine Wassertemperatur von 37 Grad Celsius. Legen Sie Ihr Kind erst in die Wanne, wenn das Wasser nicht mehr läuft. Das Wasser wird sonst schnell zu heiß oder zu hoch. Die Schultern sollten gerade noch bedeckt sein, wenn das Baby im Wasser ist. Das Wasser benötigt keine Zusätze. Wer dennoch nicht auf Zusätze verzichten möchte, verwendet spezielle flüssige Baby-Reinigungspräparate, rät Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin aus Weimar. Für Babyhaut geeignete Seifen sind in der Apotheke erhältlich.

Eltern können eine Badehilfe benutzen, damit Sie Ihre Hände frei haben, um Ihr Baby zu waschen. Geeignet sind etwa Bade-Eimer oder -Sitze – je nach Größe des Kindes und nach Wohlfühleffekt. Ob mit oder ohne Badehilfe: Babys dürfen während des Bads nicht aus den Augen gelassen werden!

Pflege an Jahreszeit anpassen

Fünf bis zehn Minuten dauert ein Baby-Bad. Nach dem Baden wird das Baby schnell in ein Handtuch gewickelt und die Haut trocken getupft. Das Handtuch sollte über eine Kapuze verfügen. Diese schützt vor dem Auskühlen, denn über den Kopf geben Neugeborene in kurzer Zeit viel Wärme ab.

Gleich nach dem Abtrocknen sollte die Säuglingshaut eine feuchtigkeitsspendende Spezialpflege erhalten. „Babyhaut verliert viel schneller Feuchtigkeit als Erwachsenenhaut“, erläutert Dr. Niehaus. In den Wintermonaten kann der Fettgehalt etwas höher als der Wassergehalt sein. In den Sommermonaten darf die Pflegelotion mehr Flüssigkeit enthalten und weniger Fett. Zu empfehlen sind auch hier spezielle Produkte für Baby-Haut. „Da sich die natürliche Hautbarriere eines Neugeborenen erst noch aufbauen muss, ist seine Haut anfällig für Irritationen, Infektionen, mechanische oder thermische Verletzungen. Und ihre Durchlässigkeit lässt sie besonders empfindlich auf Substanzen in Pflegeprodukten reagieren“, fasst Dr. Niehaus zusammen.

Baby-Akne verschwindet meist von selbst

Innerhalb der ersten Lebenswochen entwickeln viele Neugebore eine Baby-Akne. Die roten Pusteln bilden sich vorwiegend auf Nase, Wangen und Stirn. Sie entstehen, wenn die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren und dieser die Poren verstopft. Mediziner vermuten, dass die Baby-Akne eine vorübergehende Überreaktion der Talgdrüsen auf körpereigene Hormone und Hormone der Mutter ist. Dennoch sollten die Eltern eine Baby-Akne vom Kinder- und Jugendarzt abklären lassen.

Leidet ein Baby an Akne, genügt es, das Gesicht des Kindes regelmäßig mit warmem Wasser zu reinigen. Hautstellen mit Babyakne bleiben besser frei von einer Lotion, da dadurch die Poren verstopfen können. Rezeptfreie Mittel sollten Eltern nur nach einer fachlichen Beratung verwenden, da diese die empfindliche Haut des Babys reizen können. Binnen drei bis vier Monaten bildet sich die Akne meist von selbst zurück.

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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