Verstopfte Ohren


Ein Fall für den Ohrenarzt
Verstopfte Ohren

Verstopfte Ohren behandelt am besten der Ohrenarzt. Wer hingegen beherzt zu einem Wattestäbchen greift, wird das Problem buchstäblich „aufschieben“.

Meistens passiert es nach dem Haarewaschen: Plötzlich legt sich ein Druck auf die Ohren und Geräusche klingen nur noch dumpf und hohl. Schuld daran ist Ohrenschmalz. Dieses natürliche Körpersekret hält normalerweise den Gehörgang geschmeidig, beseitigt Bakterien und fängt Staub ab. Ist es jedoch im Überfluss vorhanden und dringt zusätzlich Wasser in den Gehörgang ein, quillt der Ohrenschmalz so stark auf, dass er das Ohr verstopft.

Finger weg von Wattestäbchen!

Dr. Jan Löhler vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte warnt Patienten vor dem Gebrauch von Wattestäbchen. Mit diesem triebe man das Ohrenschmalz nurtiefer in den Gehörgang, meint der Facharzt. Manchmal drückt das Stäbchen den Ohrenschmalz auf das Trommelfell. In diesem Fall trägt der Arzt die Verunreinigung vom Trommelfall ab, was die Reinigung jedoch schwieriger und vermutlich auch schmerzhafter machen würde, warnt Dr. Löhler. Im schlimmsten Fall verletzt oder durchstößt das Ohrenstäbchen das Trommelfell.

Professionelle Reinigung beim Ohrenarzt

Bei verstopften Ohren empfiehlt Dr. Löhler einen Besuch beim Ohrenarzt. Der Facharzt spült den Gehörgang aus oder beseitigt den Ohrenschmalz mit einem Häkchen. Die Kosten für den Eingriff übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Wer sich die Ohren selbst reinigen möchte, findet Sprays oder Spülbälle in der Apotheke.

Hörgeräte begünstigen verstopfte Ohren

Verstopfte Ohren sind kein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern eine Frage der Veranlagung. Generell leiden Männer häufiger unter dieser unangenehmen Erscheinung als Frauen. Zur Risikogruppe zählen vor allem Personen, die bei der Arbeit Lärmschutz benötigen, ein Hörgerät tragen oder nachts Ohrstöpsel einsetzen. Sie unterziehen sich am besten einer regelmäßigen Gehörgangskontrolle.  

Quelle: HNO-Ärzte im Netz

News

Weniger Muskeln durch die Abnehmspritze?
Weniger Muskeln durch die Abnehmspritze?

Überlegt abnehmen

Wer abnimmt, verliert nicht nur Fett. Der Gewichtsverlust geht oft auch mit einem Verlust an Muskelgewebe einher. Dieser Effekt scheint auch bei der Abnehmspritze ausgeprägt zu sein.    mehr

Behörde warnt vor Longevity-Infusionen
Behörde warnt vor Longevity-Infusionen

Fragwürdige Vitamincocktails

Infusionen mit Vitaminen und Aminosäuren gelten auf Social Media als neuer Gesundheitstrend. Unter Schlagworten wie „Longevity“ oder „Biohacking“ werden mehr Schönheit, Energie und gesundes Altern versprochen. Fachleute warnen jedoch vor unterschätzten Risiken.   mehr

Vorsicht in der Höhe mit Kindern
Vorsicht in der Höhe mit Kindern

Gesundes Bergwandern

Wandern in den Bergen ist bei vielen Familien beliebt. Doch ab 2500 m warten neben der intensiven Sonneneinstrahlung auch andere Herausforderungen auf den Körper. Vor allem vor der Höhenkrankheit muss man Kinder schützen.   mehr

Vor Sonne und Stichen schützen

Mann steht vor Palmen und sprüht sich ein Mückenschutzmittel auf den Unterarm.

Sommerliche Herausforderung

Im Sommer möchte man sich meist sowohl vor Mücken als auch vor Sonnenbrand schützen. Was ist dabei zu beachten?   mehr

HPV-Impfung gegen Krebs
HPV-Impfung gegen Krebs

Für junge Menschen empfohlen

Humane Papillomaviren können Krebs verursachen. Eine Impfung gegen das Virus kann davor schützen – doch wie funktioniert das und wer sollte sich impfen lassen?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Lenau-Apotheke
Inhaber Thomas Olczok
Telefon 0211/62 72 45
Fax 0211/62 78 16
E-Mail beratung@lenau-apotheke.com