Sport im Hochsommer


Tipps für Planung und Ausrüstung
Sport im Hochsommer

Der Hochsommer ist die Zeit der Extreme: Temperaturen, Ozon- und UV-Belastung erreichen ihre Spitzenwerte und auch beim Sport kommt der Körper an seine Grenzen. Das erfordert eine spezielle Planung und Ausrüstung.

Wie viel schöner ist es, im Sonnenschein an Wiesen entlang zu joggen statt im Winter über eisverkrustete Wege zu stolpern! Doch namentlich die sommerlichen Temperaturen haben ihre Härten für Sportler. Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der Barmer GEK, erklärt warum: „Grundsätzlich benötigt der Körper im Sommer mehr Energie, um die Körpertemperatur bei 37 Grad zu halten, so dass der Puls um so höher wird, desto mehr die Temperaturen nach oben klettern. Bei Untrainierten kann das zu Kreislaufproblemen und Schwächegefühlen führen", weiß der Experte. Daher rät er insbesondere Neuanfängern, Tempo und Trainingsprogramm den Temperaturen anzupassen und öfters eine Pause einzulegen.

Trainings-Planung im Hochsommer

Vorausschauende Sportler absolvieren ihr Trainingsprogramm in den frühen Morgenstunden. Zu dieser Zeit ist die Temperatur gemäßigt, das Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko niedriger und die Ozonwerte haben noch nicht ihre Tagesspitzen erreicht. Wer aus beruflichen Gründen erst später Zeit für sportliche Aktivitäten findet, wartet, bis es sich zum Abend abkühlt oder verlegt sein Training in das Fitnessstudio. Nach dem Sport darf die Abkühlung dagegen ruhig auf sich warten lassen. Der Diplom-Sportwissenschaftler Möhlendick erklärt: „Sobald kaltes Wasser auf den aufgeheizten Körper trifft, kann das Herzrhythmusstörungen und Schwindel auslösen. Lieber eine kurze Nachschwitzphase von etwa 15 Minuten abwarten und dann bei angenehmer Temperatur duschen."

Mit sommertauglicher Ausrüstung zum Sport

Der erhöhte Flüssigkeitsverlust im Sommer stellt besondere Anforderungen an die Sportausrüstung. Vor allem verschwitzte Sportkleidung erweist sich als verhängnisvoll. Sie lässt den Körper auskühlen und begünstigt Erkältungen. Daher wählen Sportler am besten feuchtigkeitstransportierende Funktionskleidung mit UV-Schutz. Unbekleidete Körperstellen pflegen sie mit einer wasserfesten Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Die Augen schützt eine Sonnenbrille vor aggressiven UV-Strahlen und Insekten. Doch der wichtigste Bestandteil der Ausrüstung bleibt die Trinkflasche. "Zusätzlich zu den rund zwei Litern, die jeder in kleinen Portionen über den Tag verteilt trinken sollte, sollten Sportler ab einer Belastungsdauer von 45 Minuten alle 15 Minuten noch einmal 200 Milliliter Flüssigkeit zu sich nehmen," mahnt Möhlendick.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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